Trying Tuesdays – Süßkartoffel

Die Süßkartoffel gehört zu den Windengewächsen und erreicht mit einer Jahresernte von über 100 Mio. Tonnen den dritten Platz der Wurzel- und Knollennahrungspflanzen-Weltproduktion um Himmels Willen!, hinter Kartoffel und Maniok (*Notitz: Maniok ausprobieren!).

Bisher dachte ich immer „Süßkartoffel, Kartoffel,… alles das gleiche, oder zumindest ähnlich“ – Aber falsch gedacht. Die Süßkartoffel hat mit der „herkömmlichen“ Kartoffel nämlich so gut wie nichts zutun.
Der Name verräts: der Geschmack ist süßlich, was an dem hohen Zuckergehalt liegt. Außerdem ist die Knolle sehr stärkehaltig.

Eigentlich sehr schade, dass die Süßkartoffel bei uns nicht ganz so bekannt ist. Korrigiert mich, falls doch – aber ich hab sie bisher erst selten außer Haus in Gerichten gefunden. Zumindest in der regionalen Küche.
In Amerika ist sie eine traditionelle Beilage, in der asiatischen Küche werden z.B. Nudeln aus ihr hergestellt. Außerdem findet man sie dort in Süßspeisen und auch zu einem alkoholischen Getränk verarbeitet.
Die Zubereitung ist einfach – gewaschen und ggf. geschält kann sie gekocht, gebacken, frittiert, überbacken oder gebraten werden. Ungeschält geht’s auch, genau wie roh. (Quelle)

Leider heute kein Zubereitungsbild, das muss noch etwas warten. Nur so viel sei gesagt: Ist einfach, lecker und viel zu selten genutzt!
Statt Bild gibt’s heut nur viel Blabla, ich weiß! Aber so ist das nunmal, wir wollen hier ja auch was lernen!

Schnelle Tomatensuppe

Zutaten für 2 Portionen:
1 kleine Zwiebel
1 Dose Tomaten in Stücken
einige Cherrytomaten
Pfeffer, Salz
italienische Gewürze

nach Belieben:
Soja Cuisine
etwas GemüsebrüheBasilikum
1/2 Block Tofu
Pinienkerne
Basilikum

Zubereitung:
Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Die Cherrytomaten halbieren und mit den Zwiebeln anbraten. Anschließend mit den Dosentomaten ablöschen und etwas köcheln lassen. Je nach gewünschter Konsistenz noch etwas  Gemüsebrühe zugeben. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken.
Wer die Suppe gern mit etwas mehr Inhalt isst, kann sofort loslegen.
Wer es etwas cremiger mag, gibt noch einen Schuss Soja Cuisine zu und püriert die Suppe einmal durch.
Nun sind der Kreativität und dem Geschmack keine Grenzen gesetzt – die Suppe mit angebratenen Tofuwürfeln, Pinienkernen, Basilikum, etc. dekorieren und servieren.

Rucola Ravioli

Heute gibt es Rucola Ravioli à la Vapiano!
Rucola Ravioli waren immer mein Lieblingsgericht im Vapiano, muss ich sagen! Daher hab ich früher schon immer genau zugeschaut, wenn mir der Koch diese Nudeln zubereitet hat und irgendwann hab ich sie dann zu Hause nachgekocht. Gar nicht so schwer! Gestern überkam mich plötzlich der Hunger auf ein schnelles Pastagericht – warum nicht also die Vapiano-Nudeln nachkochen, aber vegan?!

Zutaten für 2 Portionen:
Ravioli mit Füllung nach Wahl
1 Zwiebel
1 EL Margarine
6-10 Cherrytomaten
1 Hand voll Rucola
Pfeffer, Salz
Pinienkerne

Zubereitung:
Die Ravioli in Salzwasser bissfest kochen.
Margarine in einer Pfanne zergehen lassen. Die Zwiebel fein würfeln und in der Butter glasig dünsten. Die Cherrytomaten halbieren und zusammen mit dem Rucola zugeben, kurz braten.
Die Ravioli abgießen und in die Pfanne geben, kurz durchschwenken und mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Mit Pinienkernen garnieren und servieren.

Mein Fazit:
Wie immer (bzw. damals) super lecker. Ziemlich reichhaltig, muss ich sagen. Aber ab und zu muss man einfach mal sündigen! Übrigens, ich habe keine veganen Ravioli gefunden, stattdessen Gemüse-Tortellini genommen.

Plastikfalschen, adieu!

Nach den Plastiktüten müssen nun auch die Plastikflaschen dran glauben!

Ich trinke am liebsten stilles Wasser – schon immer eigentlich und auch ziemlich viel. Da braucht es schon eine Menge Flaschen. Klar, die konnte ich nicht immer mit mir herumtragen. Also habe ich mir eine schöne Sammlung Sixpacks angelegt – zu Hause und auf der Arbeit. Eine ganze Menge Plastik. Dabei ist es gerade in diesem Fall mehr als unnötig. Aber darauf bin ich auch erst später gekommen.

Nachdem ich eine ganze Zeit einfach bereits leer getrunkene Falschen mit Leitungswasser aufgefüllt habe, habe ich diese Flaschen nun auch – zumindest zu Hause – entsorgt. Ab sofort gibt es bei mir nur noch Wasser aus einer schicken Glaskaraffe. Zitronenscheiben rein oder tiefgekühltes Obst – yummie!

Lasagne

Meine Lieblingslasagne – schmeckt jedem, gelingt immer und ist immer genau das richtige, wenn viele Leute viel Hunger haben!

Zutaten für 4 große Portionen:
Lasagneplatten
1 kleine Zucchini
1 Süßkartoffel
1 Paprika
4 Champignons
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Dose passierte Tomaten
1 Paket Sojahack
2 EL Mehl
1 Paket Hafer Cuisine
evtl. geriebenen Käse
Paniermehl
Olivenöl
italienische Kräuter, Pfeffer, Salz

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und zusammen mit dem Sojahack in etwas Öl anbraten. Dann die passierten Tomaten unterrühren und mit Pfeffer und Salz würzen. Hack-Soße zur Seite stellen.
Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden, in etwas Öl anbraten und mit Pfeffer, Salz und den Kräutern würzen. Dann zur Seite stellen.
Aus dem Mehl und etwas Öl eine Mehlschwitze erstellen, dann langsam die Hafer Cuisine unterrühren. Mit Pfeffer und Salz würzen.
In einer Auflaufform nacheinander Gemüse, Lasagneplatten, Hack-Soße, Lasagneplatten und Hafer-Soße schichten. Je nach Menge einzelne Schichten wiederholen. Mit einer hellen Schicht abschließen. Diese mit geriebenem Käse und/oder Paniermehl bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Eiersalat

Goldener Oktober draußen und natürlich keine Lust auf deftige Suppen oder herzhafte Eintöpfe! Wenn man also an der frischen Luft in der Sonne sitzt und die letzte Wärme tankt um den kommenden Winter zu überstehen, bleibt keine Zeit für großes Kochen!

Bei Clean Green Simple habe ich den perfekten Snack für zwischendurch gefunden: Eiersalat! Ab damit auf’s Brot, einpacken und raus in die Sonne!

Genießt das warme Wochenende!

Zutaten für 2 Portionen:
1/2 Block Räuchertofu
4 kleine Gewürzgurken
6 EL Mayonnaise
2 TL Senf
Knoblauchpulver
Salz
Kurkuma

Zubereitung:
Den Tofu gründlich ausdrücken, sodass keine Feuchtigkeit mehr enthalten ist. Dann grob kleinschneiden. Die Gurken fein würfeln.
Zuerst den Tofu in eine Schüssel geben und mit einer Gabel leicht zerdrücken. Dann die Gurkenwürfel, die Mayo und den Senf zugeben und gut vermengen.
Anschließend mit Knoblauchpulver, Salz und Kurmuma abschmecken. Eventuell noch etwas Mayo oder Senf zugeben, je nach Geschmack.

Mein Fazit:
Ich hatte etwas Angst, dass man einfach nur faden Tofu schmecken würde und habe deshalb extra Räuchertofu genommen. Wäre wohl nicht nötig gewesen, denn der Geschmack war alles andere als fade – ich war überrascht! Die Konsistenz war ebenfalls richtig super – nicht zu weich, aber trotzdem gut zu verstreichen!
Ich habs auf einem warmen Toast gegessen – schmeckt klasse und ist nur zu empfehlen!

aus Alt mach Neu…

Ich bin überzugter Öko, kaufe meine Lebensmittel im Bioladen und trage sie im Jutebeutel (aber im schicken!!) nach Hause. Zugegeben! (Ich weiß, wer sich gerade tierisch über dieses Statement freut!!^^) Das ist unter anderem der Grund dafür, warum es bei mir im Haushalt keinerlei Konservendosen gibt. Alles, was nun also nicht selbst eingelegt, eingekocht oder auf ähnliche Weise zubereitet gekauft wird, wird natürlich im Schraubverschluss-Glas gekauft!

So sammelt sich nach und nach ein kleiner Haufen Schraubverschluss-Gläser in meiner Küche an. Am Wochenende musste ich feststellen, dass ich ein Haushaltskram-Messi bin und nun kann sich jeder denken, dass ich diese kleinen Gläser natürlich NICHT einfach wegschmeiße! *Notiz für mich: Küchenfoto posten, ich bin KEIN Messi…* Ich nutze diese kleinen und großen Gläser, um Marmelade einzukochen oder Apfelmus, um selbstgemachte Brotaufstriche aufzubewahren oder Freunde damit zu beschenken,… Die Möglichkeiten sind vielfältig.

UND: ich benutze sie als „to go“ Verpackung für all das leckere Essen, das ich Tag für Tag so mit mir herumtrage! Egal ob Suppe, Püree oder Salat – alles kommt ins Einmachglas und kann so zur Arbeit, zu Freunden oder wohin auch immer mitgenommen werden!

Anna aus Landau

Die neue Vorstellrunde beginnt und das gleich mit einer meiner liebsten Freundinnen Anna! Mit ihr gemeinsam gehe ich meinen Weg bereits seit einigen Jahren. Uns verbindet eine Menge und ich bin unbeschreiblich froh, dass sie meine Freundin ist. Seit einiger Zeit gibt es nun eine weitere Gemeinsamkeit – den Veganismus. Anna schreibt auf ihrem Blog „Stille Revolution“ (auch bei Facebook) und ist auch für „Dein Freund“ tätig – schaut mal vorbei!

Vielen Dank für deine lieben Worte und inspiriernden Gedanken. Es ist schön, dass es dich gibt und ich danke dir für jede Sekunde, die du an meiner Seite warst und sein wirst!

Wann bist du vegan geworden? Warst du vorher Vegetarier?
Vegetarierin bin ich schon seit acht Jahren. Im Sommer 2011 habe ich mir das erste Mal Gedanken darüber gemacht, warum ich keine Tiere esse, auf Milchprodukte aber nicht verzichte. Ab da habe ich mich langsam an das Thema Veganismus rangetastet. Den endgültigen Schritt habe ich im Juli 2012 gemacht.

Was war der Auslöser?
Den einen Auslöser gab es nicht. Eine alte Schulfreundin von mir – Stina von Veganpassion – lebt seit mehreren Jahren vegan und im Mai 2011 habe ich sie bei einer Veranstaltung in meinem alten Heimatdorf getroffen, wo sie einen kurzen Vortrag über Veganismus gehalten und uns mit veganen Muffins und Kuchen verköstigt hat. Anschließend habe ich mir erste Bücher zum Thema Veganismus besorgt und beim Lesen gemerkt, wie wichtig es wäre, nun den weiteren konsequenten Schritt vom Vegetarierdasein zum Veganismus zu machen.

Im Sommer 2011 habe ich dann auch für drei Monate vegan gelebt. In der Prüfungsphase bin ich aber doch wieder rückfällig geworden und habe Käse gegessen, weil es bei uns an der Uni gar nicht so einfach ist, sich vegan zu ernähren. Außer Brezeln wird nichts angeboten, die vegetarischen Gerichte in der Mensa sind fast immer mit Käse oder Sahne gemacht. Zum damaligen Zeitpunkt hat es mich überfordert, jedes Essen vorauszuplanen, außerdem kannte ich keine anderen Veganer und fühlte mich von meinem Umfeld nicht unterstützt.

Trotzdem hatte ich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich Käse oder eine Butterbrezel gegessen habe. Mir war ja absolut klar, dass es falsch ist, Milchprodukte zu konsumieren. Joghurt, Sahne, Milch oder Eier gab es ab da schon nicht mehr in meinem Kühlschrank, und doch war ich nicht 100%ig konsequent.

Ein Jahr nach meinem ersten veganen Versuch kam das Thema wieder auf, und das vor allem durch Dich, liebe Lina. (Der Autor des Blogs ist in diesem Moment mit Herzchenaugen vom Stuhl gekippt!) In unseren täglichen Emails haben wir das Für und Wider erörtert, vor allem aber die Schwierigkeiten, mit denen wir als Veganer konfrontiert sein würden. Einige Wochen habe ich mit mir gekämpft, weil ich bei meinem zweiten Versuch nicht wieder scheitern wollte. Letztendlich dachte ich „Wenn Lina das so gut hinbekommt, kann ich das auch“ – und genauso war es dann auch.

Bis heute schäme ich mich ein bisschen dafür, dass ich es nicht gleich beim ersten Mal durchgezogen habe. Wahrscheinlich habe ich aber diese langsame Umstellung gebraucht, die mit vielen Recherchen einherging. Heute habe ich in Diskussionen bessere Argumente parat als noch vor einem Jahr und kann meine Entscheidung, konsequent vegan zu leben, viel selbstbewusster vertreten. Meine Familie und mein Freund akzeptieren und unterstützen mich, weil sie merken, wie wichtig mir diese Lebensweise ist. Im Internet und über Blogs habe ich viele andere Veganer kennen gelernt und bin momentan dabei, eine vegane Regionalgruppe über den VEBU in meiner Stadt zu gründen, um noch mehr Kontakte zu Gleichgesinnten zu knüpfen und vielleicht noch ein paar weitere Freunde zu überzeugen.

Vor welche Herausforderungen stellt dich deine vegane Lebensweise?
Gerade die vorgestellten Herausforderungen und möglichen Schwierigkeiten haben mich am Anfang abgeschreckt, bis ich irgendwann verstanden habe, dass ich es wenigstens ausprobieren muss, um zu sagen „das geht nicht“. Und dann versucht man es und natürlich geht es. Die Umstellung war für mich viel leichter als ich jemals erwartet hätte. Ich habe das Gefühl, dass sich die Gesellschaft langsam auch für Veganismus öffnet. In Zeitschriften wird darüber berichtet, es gibt eine Fülle an tollen Kochbüchern und noch viel mehr vegane Blogs, auf denen man sich informieren und inspirieren lassen kann. Es gibt immer mehr rein vegane Restaurants oder zumindest Restaurants, die auch einzelne vegane Gerichte anbieten. Tofu oder Sojabolognese bekommt man längst nicht mehr nur im Bioladen oder Reformhaus, sondern mittlerweile in den meisten Supermärkten. Ich hoffe sehr, dass dieser Trend anhält und die vegane Lebensweise sich immer weiter verbreitet.

Eingeschränkt fühle ich mich nur selten durch meine vegane Ernährung. Mir macht es nichts aus, an fünf Restaurants vorbeizugehen bis ich eines finde, das auch vegane Gerichte anbietet, da ich sowieso wenig Interesse daran habe, in einem Lokal zu essen, das fast nur Fleisch auf der Karte hat. Für meine Mitmenschen ist das manchmal schwieriger. Da muss ich noch lernen, mich nicht mehr zu entschuldigen, weil es eben etwas umständlicher ist, etwas zu finden, wo ich auch essen kann oder möchte. Mit ein bisschen Planung und selbstgemachten Nussecken in der Handtasche klappt eigentlich immer alles.

Welche Möglichkeiten eröffnet dir die vegane Lebensweise?
Je mehr ich über die Auswirkungen unserer Tierausbeutung nachlese, umso mehr kann ich mich mit Veganismus identifizieren. Das ist etwas, für das ich stehen möchte. Seit ich vegan lebe, fühle ich mich mehr im Einklang mit mir selbst – ich kann abends ohne schlechtes Gewissen einschlafen, weil ich jeden Tag mein Bestes gebe, um meine Freunde, die Tiere, zu schützen und der Umwelt so wenig wie möglich zu schaden. Heute klingt es für mich auch ehrlicher, wenn ich sage, dass ich Tiere über alles liebe, weil sich das auch in meiner Lebensweise widerspiegelt. Meinen Wertvorstellungen entsprechend zu handeln, macht mich auch selbstbewusster.
Besonders fasziniert mich aber, dass ich jeden Tag neues dazulerne. Ich bin mit 14 Jahren Vegetarierin geworden, weil ich nicht wollte, dass Tiere sterben müssen, nur damit ich Spaghetti Bolognese essen kann. Ebenso bin ich aus Tierschutzgründen Veganerin geworden. Bei den Recherchen haben sich aber immer neue Welten eröffnet – nach und nach versteht man, wieviel dazu gehört und wie eng unsere Wirtschaft mit Tierausbeutung verknüpft ist. Nachdem ich die Klassiker über Veganismus gelesen hatte, habe ich nun angefangen, mich einerseits mit politischen Hintergründen (z.B. Subventionierung von tierischen Produkten, Lebensmittelherstellung, besondere Konzerne wie Monsanto usw.) auseinanderzusetzen und gleichzeitig habe ich begonnen, Berichte und Studien zu veganer Ernährung zu lesen. Erst nach und nach bekomme ich einen Blick für das große Ganze und wie Politik und Ernährung zusammenhängen.

Was ist deine Motivation, weiterhin vegan zu leben?
Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, jemals wieder Milchprodukte und Eier gedankenlos zu konsumieren – dass ich nie wieder Fleisch oder Fisch esse, ist schon lange beschlossen. Hoffentlich werde ich mein Leben lang bei dieser Entscheidung bleiben.
Mein großer Wunsch für die kommenden Jahre ist, dass ich auch Vorbild für andere sein kann, so wie Stina es vor einem Jahr für mich war. Wir können alle ein Buch über Massentierhaltung lesen und die meisten von uns werden dadurch auch verstehen, warum es falsch ist, wie wir in der heutigen Zeit Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte konsumieren. Aber die wirklichen Menschen in unserem Leben, die uns zeigen, dass die vegane Lebensweise nicht nur möglich, sondern auch sehr bereichernd und lecker ist – das motiviert uns vielleicht, die letzten Bedenken über Bord zu werfen und uns auf vegane Entdeckungsreise zu machen. Und genau das ist meine größte Motivation, um weiterhin – am Besten für immer – vegan zu leben.

Trying Tuesdays – Pastinaken

Eigentlich wurde gar nicht heute getestet, das muss ich ja zugeben. Es ist eher ein nachträglicher Test, denn die Pastinaken Suppe gab es bereits am Samstag! Aber da mich doch einige gefragt haben, was die Pastinake denn nun genau ist und wie sie tatsächlich schmeckt, gibt es heute also noch einmal einen ausführlicheren Bericht.

„Die Pastinake (auch Pastinak) ist eine Wurzel mit süßlich-würzigem, teilweise etwas herbem Geschmack. Sie kann leicht mit der Petersilienwurzel verwechselt werden, welche jedoch viel intensiver schmeckt. Die Pastinake ist eher mit Möhren und Sellerie vergleichbar.
Sie schmeckt gebacken und gekocht sowohl als Cremesuppe oder Püree, aber auch gerieben in Salaten sehr gut. Nur sollte man beim Anbraten darauf achten, dass die Wurzel nicht zu dunkel wird, da sie sonst sehr bitter schmeckt.
Es ist möglich, die Pastinake eine ganze Weile aufzubewahren. Am besten geht dies, wenn sie vorher in Würfel geschnitten blanchiert und anschließend tiefgefroren wird. Alternativ kann sie zerkleinert und getrocknet werden.
Im Vergleich zu Karotten kommt Pastinak auf einen viermal so hohen Gehalt an Fasern, Kalium, Protein und Vitamin C. Sie hat einen hohen Stärkeanteil und ist reich an ätherischem Öl und Calciumoxalat.“ (Quelle)

Bei mir gab es sie bisher als Suppe und Püree und ich finde beides sehr lecker! Irgendwie erinnert mich der Geschmack an meine Kindheit – kein Wunder, man kann nämlich super Babybrei aus der Wurzel kochen!^^
Letztendlich wird sie viel zu selten genutzt, obwohl sie eine super Alternative zur Kartoffel oder Möhre ist und dazu noch so einfach zuzubereiten.

Schoko-Mürbeteigkekse

Ich habe einen großen Fehler begangen! Gestern habe ich Niki meine Mürbeteigkekse probieren lassen und sie haben ihr so gut geschmeckt, dass ich nur mit Mühe und Not das Rezept aus ihren Händen retten konnte. Gerade schrieb sie mir eine SMS: Ich will das Rezept!!! Sie terrorisiert mich, ich sag’s euch! Nein okay, ganz so schlimm ist es nicht. Ich freu mich sehr darüber und kann mich nun natürlich nicht mehr widersetzen…

Zutaten für eine große Menge Kekse in Pilzform (ca. 2 Bleche voll):
225 gr vegane Butter
60 gr Puderzucker
240 gr Mehl (wie fast immer habe ich Dinkel-Vollkornmehl genommen)
1 Vanilleschote oder Vanillearoma
1 Prise Salz
2 Tafeln Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Zuerst die Butter, den Zucker und das Vanillearoma mit einem Handmixer zusammenrühren. Die Masse muss richtig cremig sein, am besten gute 2 Minuten kräftig durchschlagen. Das Mehl mit dem Salz mischen und nach und nach unter die Buttercreme mischen. Den Teig noch einmal mit der Hand durchkneten und in Folie verpackt für mindestens 90 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Anschließend den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und beliebige Formen ausstechen. Je wärmer der Teig wird, desto schwieriger wird es – also schnell arbeiten. Die Kekse auf einem mit Backpapier belegten Blech im vorgeheizten Ofen bei 160°C ca. 10-12 Minuten backen.

Sobald die Kekse ausgekühlt sind, können sie beliebig mit geschmolzener Schokolade oder anderen Dingen dekoriert werden!