Ein Mensch, der mich auf meinem kurzen veganen Weg schon sehr inspiriert und positiv beeinflusst hat, ist Robin.

Ich bin dir sehr dankbar für jedes Gespräch, für jede Situation, in der du mich zum Lachen oder Nachdenken gebracht hast und für jede einzelne Antwort auf meine zig Fragen! =]

Wann bist du vegan geworden?
Vegan geworden bin ich glaube ich am 11.10.2011… Ich wurde schon dafür ausgelacht, dass ich den Tag weiß! =D

Warst du vorher Vegetarier?
Davor war ich ziemlich genau ein Jahr lang Vegetarier, wobei ich schon während dieser Zeit nach und nach die offensichtlichen Tierprodukte weg gelassen habe. Der Schritt zum Veganismus war am entsprechenden Tag eigentlich nur noch auf die versteckten Sachen zu achten und beim Ausgehen keine Tierprodukte mehr zu essen.

Was war der Auslöser?
Vegetarier geworden bin ich nachdem ich das Buch „Animal Liberation“ von Peter Singer gelesen habe. Das ganze war dann auch der Anstoß. Habe mich immer mehr im Internet über das Thema Tierhaltung informiert, bin so auch auf das Problem mit dem Welthunger gestoßen. So hab ich dann zuerst keine Eier mehr gegessen, als ich erfahren habe dass die männlichen Küken alle sofort getötet werden. Weiter gings mit der Milch. Der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat, war ein Video über „Wollproduktion“ in Australien. Nach diesem Video wurde mir klar dass es kein Tierprodukt auf der Erde gibt für dass das Tier von dem es stammt nicht gelitten hat. Mir war klar, es führt kein Weg dran vorbei.

Was bedeutet vegan für dich? In welche Lebensbereiche überträgt es sich?
Veganismus ist für mich kein Lifestyle. Es ist im Grunde natürlich eine Lebenseinstellung aber keine komplexe. Es ist einfach nur der Gedanke des Mitgefühls mit unseren Mitlebewesen, sowohl menschliche als auch nichtmenschliche Tiere, zu Ende gedacht und konsequent umgesetzt. Die Entscheidung dies zu tun wirk sich eigentlich auf alle Lebensbereiche aus, aber Umsteiger dürfen sich davon nicht abschrecken lassen. Es sind im Vergleich zur Ursache nur minimale Veränderungen die nach lurzer Zeit zur Normalität werden.

Was ist deine Motivation, weiterhin vegan zu leben?
Eine Motivation, weiterhin vegan zu leben, brauche ich nicht. Schon allein deswegen, weil es nichts schlechtes gibt. Ich habe so viele neue Sachen für mich entdeckt, es fehlt einfach nichts. Es war dieser eine Moment in dem ich diese Entscheidung traf und die war fürs Leben. Logischerweise kann sich das auch nicht ändern. Lebewesen auszubeuten war und wird niemals richtig sein.

Welche Möglichkeiten eröffnet dir die vegane Lebensweise?
Vor welche Herausforderungen stellt sie dich? Für mich gibt es beim Veganismus nur eine Herausforderung und zwar die, damit klar zu kommen, dass die wenigsten denken wie man selbst. Wir sind noch eine Minderheit. Es fällt schwer, Menschen die man vorher geliebt hat – Familie, Feunde, Partner – weiterhin so zu lieben, wo man erkennt wie sehr sie durch ihr handeln andere verachten. Das ist die wahre Herausfordeurung an dieser Entscheidung. Alles andere sind nur Problemchen, die Anfangs etwas größer sein mögen, mit der Zeit aber immer kleiner werden und schnell verschwinden.

Was ich noch mit auf den Weg geben möchte…
Ich möchte zum einen, allen die es noch nicht erkannt haben mit auf den Weg geben, dass es keine andere Entscheidung gibt mit der man so viel gutes tun kann wie mit der zum Veganismus. Für uns Menschen und unsere Nachfahren. Für die Tiere und den Planeten.

Für alle die den Schritt schon getan haben: Bitte hört auf, euch untereinander zu streiten, jeder Veganer ist ein sehr sehr guter Veganer und jeder ist wichtig für die Sache.

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