Eine Blume zwängt sich durch einen Spalt in einem Gehweg, um das Sonnenlicht zu spüren. Ein Pinguin wandert Hunderte von Kilometern, um Nahrung für seine Babys zu finden. Der donnernde Ruf eines Löwen schützt seine Familie vor Gefahr aus nah und fern. Egal ob sie Kiemen, Flügel, Schnurrhaare oder Wurzeln haben, alle lebenden Wesen teilen miteinander den Wunsch nach Leben und Entwicklung.

Wir sind alle Erdenwesen.

Während einige Tiere durch Gesetze geschützt sind oder in ein liebevolles Zuhause geboren wurden, leben andere unter Schmerzen und in Einsamkeit in Tierfabriken, wo Hunderte oder Tausende Tiere zur Fleisch- und Milchproduktion aufgezogen werden. Aber auch sie leben und atmen. Auch sie haben Gefühle und eine Familie. Durch die gesamte Geschichte hindurch hat es Menschen gegeben, die sich geweigert haben, ihre Mitlebewesen zu essen. (…) Wir streben danach, in einer Welt zu leben, wo jedes Erdenwesen das Recht auf Leben und Entwicklung hat.

Darum essen wir keine Tiere.

In vielen Kulturen der Erde gibt es ein Sprichwort, welches besagt: “Du bist, was du isst.” Wenn wir natürliche Nahrung essen, dann saugen wir die Güte der Sonne, der Erde, der Wurzeln und der Bäume in uns auf. Wir werden gesünder und achten mehr darauf, was wir uns als Nahrung aussuchen. So wie die Natur die Kraft hat, Berge zu versetzen und Regenbögen entstehen zu lassen, haben auch wir eine grenzenlose Energie. Jeden Tag haben wir die Freiheit, unser Leben zu ändern. Wenn wir die Tiere respektvoll behandeln, tun wir etwas für den Frieden auf der Welt.

Darum essen wir keine Tiere.

(Quelle: Ruby Roth – “Warum wir keine Tiere essen”)

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